Ein echtes Projekt, offengelegt
Ein Wirt fragt zu Recht, warum eine Website 2.900 € kostet und nicht 400 €. Die ehrlichste Antwort ist, die Haube aufzumachen. Das Folgende ist der Stand vom 25. Oktober 2026 beim FREISTEIN in Rust.
Die 57 Stunden für die Technik sind mitgeschrieben. Der Aufbau mit dem Wirt ist nach Erfahrungswerten geschätzt, ebenso der klassische Veranschlag — zusätzlich geprüft gegen die Branchenfaustregel von 30 bis 50 Zeilen geprüftem Programm je Stunde. Agenturpreis gerechnet mit 110 bis 160 € in der Stunde.
Kein Wirt hätte sechsstellig ausgegeben. Üblich wäre eine Vorlagenseite gewesen, dazu ein Reservierungsportal für 50 bis 100 € im Monat, das pro vermitteltem Gast noch einmal kassiert. Gästeverwaltung, Tischplan, Dienstplan, eigener Newsletter und eine eigene Datensicherung wären gar nicht dabei gewesen.
Und von den 160 Stunden sind 100 am Tisch mit dem Wirt entstanden: Fotos sichten, Texte formulieren, 330 Karteneinträge gegenlesen. Dieser Teil wird durch keine Technik kürzer.
Der Unterschied liegt deshalb weniger im Preis als in der Eigentumsfrage. Bei einem Portal gehören die Reservierungen dem Portal. Hier gehören sie dem Lokal — auf einem Server in Deutschland, mit einer Sicherung, die jede Nacht läuft und die einmal wirklich zurückgespielt wurde.
Angebote, die sich halb von selbst schreiben. Anfragen, die sortiert im Postfach landen. Dienstpläne und Auswertungen, für die heute noch jemand abends am Tisch sitzt. Dasselbe Prinzip wie bei der Website — nur für Ihre Abläufe.