Ein echtes Projekt, offengelegt

Was in einer Gastro-Website wirklich steckt

Ein Wirt fragt zu Recht, warum eine Website 2.900 € kostet und nicht 400 €. Die ehrlichste Antwort ist, die Haube aufzumachen. Das Folgende ist der Stand vom 25. Oktober 2026 beim FREISTEIN in Rust.

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24Bereiche im Dashboard, vom Tischplan bis zur Stundenrechnung
34Datensammlungen hinter der Seite — Reservierungen, Gäste, Karten, Personal
32.000Zeilen Programm, eigens für diesen Betrieb geschrieben
03:30Uhrzeit, zu der die Daten jede Nacht verschlüsselt gesichert werden

Was das Lokal damit tatsächlich macht

In der Praxis

  • Reservierungen kommen schriftlich herein, statt mitten im Service ans Telefon
  • Die buchbaren Zeiten rechnet die Seite aus den Öffnungszeiten aus — Samstag mittags 12:00 bis 13:45 und abends 17:30 bis 20:30, niemand pflegt dafür eine Liste
  • Die Bestätigung geht erst hinaus, wenn das Haus den Tisch zugesagt hat
  • Aus 200 Reservierungen sind 179 Gästeeinträge entstanden, automatisch zusammengeführt über E-Mail, Telefonnummer und Name
  • Wer dreimal im Jahr da war, gilt als Stammgast — der Newsletter lässt sich genau an diese Gruppe schicken
  • Speisekarte, Weinkarte, Öffnungszeiten und Impressum ändert das Haus selbst, vom Handy aus

Die Rechnung dahinter

  • rund 100 Stunden — Aufbau mit dem Wirt: Design, Texte, Fotos, 330 Karteneinträge
  • 57 Stunden — Technik, Datenmodell, Server, Sicherung
  • rund 160 Stunden — zusammen
  • 800 bis 1.100 Stunden — klassisch veranschlagt
  • 90.000 bis 175.000 € — das wären bei Agenturpreisen

Die 57 Stunden für die Technik sind mitgeschrieben. Der Aufbau mit dem Wirt ist nach Erfahrungswerten geschätzt, ebenso der klassische Veranschlag — zusätzlich geprüft gegen die Branchenfaustregel von 30 bis 50 Zeilen geprüftem Programm je Stunde. Agenturpreis gerechnet mit 110 bis 160 € in der Stunde.

Der ehrliche Teil dieser Rechnung

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Kein Wirt hätte sechsstellig ausgegeben. Üblich wäre eine Vorlagenseite gewesen, dazu ein Reservierungsportal für 50 bis 100 € im Monat, das pro vermitteltem Gast noch einmal kassiert. Gästeverwaltung, Tischplan, Dienstplan, eigener Newsletter und eine eigene Datensicherung wären gar nicht dabei gewesen.

Und von den 160 Stunden sind 100 am Tisch mit dem Wirt entstanden: Fotos sichten, Texte formulieren, 330 Karteneinträge gegenlesen. Dieser Teil wird durch keine Technik kürzer.

Der Unterschied liegt deshalb weniger im Preis als in der Eigentumsfrage. Bei einem Portal gehören die Reservierungen dem Portal. Hier gehören sie dem Lokal — auf einem Server in Deutschland, mit einer Sicherung, die jede Nacht läuft und die einmal wirklich zurückgespielt wurde.

Auch von mir

KI-Unterstützung für Ihren Betrieb

Angebote, die sich halb von selbst schreiben. Anfragen, die sortiert im Postfach landen. Dienstpläne und Auswertungen, für die heute noch jemand abends am Tisch sitzt. Dasselbe Prinzip wie bei der Website — nur für Ihre Abläufe.

ki-fix.at ansehen Wer beides zusammen machen lässt, zahlt beides nur einmal: eine Erhebung, eine Datenbasis, ein Termin.
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